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Anatomie und Krankheiten

Chinchillas und Ihre Anatomie sind mehr oder weniger gut untersucht. Weitere Infos über Körperbau und die einzelnen Sinnesorgane finden Sie hier.
Weitere Infos über die Anatomie der Chinchillas

Neben den normalen Erkrankungen gibt es immer wieder nötige Operationen wie etwa Kastration, Kaiserschnitt oder Brüche. Der Erfolg solcher Operationen häng in den meisten Fällen direkt von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Tierarztes ab. Sie können als Halter hier aber mithelfen um die Möglichkeiten einer OP zu verbessern.
Weiter Infos zu Operationen und Behandlung allgemeiner Symptome finden Sie hier

Zahnanomalien
sind mit eine der schlimmsten Erkrankungen bei Chinchillas. Zahnanomalien sind vererbbar, darum dürfen solche Tiere nie zur Zucht eingesetzt werden. Bei Zahnanomalien unterscheidet man zwischen der genetischen und der futterbedingten Anomalie, die Übergänge zwischen beiden Versionen sind allerdings fliessend.
Weitere Infos über Zahnanomalien finden Sie hier

Fellbeissen
ist nicht unbedingt eine Krankheit sondern meist nur eine Reaktion der Tiere auf psychischen Stress oder Mangelerscheinungen. Eine verstärkte stressanfälligkeit ist allerdings vererbbar, darum dürfen auch solche Tiere selbstverständlich keinen Nachwuchs bekommen.
Weitere Infos zum Fellbeissen finden Sie hier


Alle anderen Erkrankungen der Chinchillas lassen sich meist nach Art des Erregers einteilen, je nachdem ob Viren, Bakterien, Parasiten oder Pilze für die Erkrankung verantwortlich sind, müssen die Tiere unterschiedlich behandelt werden. Generell gilt aber für alle Erkrankungen, dass die Risiken der Erkrankung gegen die der Behandlung abgewägt werden sollten (jede Behandlung birgt auch Risiken). Priorität hat immer die Stabilisierung des Tieres und die Stärkung der eigenen Immunabwehr.

Parasitäre Erkrankungen (Giardien, Kokzidien, Wurmerkrankungen, Hautparasiten u.s.w.)
betreffen bis auf einige Ausnahmen meist den Magen-Darm-Trakt und zeigen sich demzufolge oft durch Verdauungsprobleme. Die Parasitäre Erkrankung selbst ist selten tödlich, die Tiere entwickeln oft sogar eine eigene Immunabwehr gegen die Parasiten, allerdings bewirken Parasiten oft ein Ungleichgewicht in der Darmflora die zu einer von Bakterien führen kann die wiederum dem Tier viel gefährlicher werden können.
Weitere Infos über Parasiten

Bakterielle Erkrankungen (Pseudotuberkulose etc.)
sind meist deutlich gefährlicher und können fast jeden Bereich des Körpers betreffen. Hier ist meist eine schnelle Behandlung (i.d.R. mit Antibiotika) wichtig. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass Antibiotika auch die Darmflora angreift - hier muss also unterstützend eingegriffen werden.
Weitere Infos über Bakterien

Pilzerkrankungen
betreffen meist das Fell oder den Darm. Während die erste Variante zwar unschön aussieht aber ungefährlich ist, kann die zweite zu schweren Durchfällen und Verdauungsproblemen führen. Hier muss meist schnell gehandelt werden. Bei Pilzerkrankungen bilden die Tiere meist einen natürliche Immunität aus und sind so für einen längeren Zeitraum vor weiteren Infektionen geschützt. Aus diesem Grund werden gerade Jungtiere besonders oft befallen. Nach diesem Befall (vergleichbar mit einer Impfung) tritt bei diesen Tieren häufig keine weitere Infektion auf.
Weitere Infos über Pilze

Viruserkrankungen sind bei Chinchillas bisher kaum bekannt und erforscht.

Wichtig

Bitte behandeln sie Ihre Tiere niemals ohne Absprache mit einem Tierarzt.

Eine Liste mit Chinchillaerfahrenen Tierärzten finden sie hier!

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